Das Derby zwischen dem RSC Oberhaid und dem SV Dörfleins 2 hat am Mittwochabend keinen Sieger hervorgebracht. Nachdem die Hausherren den ersten Spielabschnitt bestimmten, legten die Gäste in der zweiten Halbzeit eine ordentliche Schippe drauf. Tore fielen keine.

Mit hohem Tempo legte der RSC Oberhaid im Derby gegen den SV Dörfleins 2 los. Bereits nach fünf Minuten hatten sich die Gastgeber dreimal vor das gegnerische Tor gespielt. In der sechsten Minute scheiterte Niclas Eichelsdörfer auf der anderen Seite erstmals aus zweiter Reihe, nachdem sich Michael Neundorfer aus der eigenen Abwehrreihe bis ins letzte Drittel gedribbelt hatte. Noch immer war die Anfangsphase nicht passé, als Niklas Gasseter erstmals zu einer Parade im Gästetor gezwungen war (12.). Neun Minuten später entschärfte er erneut in einer Eins-gegen-Eins-Situation. Die erste halbe Stunde gehörte fast ausschließlich dem RSC, der den Führungstreffer jedoch nicht erzielen konnte. In der 32. Minute hatte Paul Reul schließlich Pech, dass er keinen Elfmeter zugesprochen bekam, denn ein Kontakt seines Gegenspielers war durchaus vorhanden. Bis zur Pause folgten für Grünweiß noch zwei-drei Freistoßsituationen, allesamt ausgeführt von Dominik Kunze – mal direkt, mal als Flankenball hereingebracht. So richtig gefährlich wurde es am Ende nie, wenngleich die Standards gut getreten waren.

Der SVD2 eröffnete den zweiten Spielabschnitt mit Gelegenheiten durch Tobias Datscheg (48.), Paul Reul (48.) und Florian Neuberger (51.). Auf der anderen Seite vergab der RSC Oberhaid nach einem schnellen Ball in die Spitze die nächste Topchance (52.). Es blieb intensiv, doch das Momentum kippte nun mehr und mehr auf die grün-weiße Seite. In der 59. Minute enteilte Bastian Ramer der gegnerischen Defensive, sein freier Torschuss landete danach aber neben dem Oberhaider Kasten. Auch Standards waren nach wie vor ein bewährtes Mittel für Dörfleins 2 – so zum Beispiel lange Einwürfe von Paul Reul auf die großen Zielspieler im Strafraum oder auch Freistöße aus allen Lagen, weiterhin präzise getreten von Dominik Kunze. Allmählich aber ging den Gästen die Zeit aus. Als die Schlussphase angebrochen war, hatte sich der RSC schon lange nicht mehr gefährlich vor dem gegnerischen Tor gezeigt. Der SVD2 hingegen drängte immer noch auf den Führungstreffer. Die Nachspielzeit lief bereits, als Dominik Kunze einen letzten Freistoß aus rund 25 Metern um Haaresbreite direkt neben das Tor beförderte (90+1.). Es folgte noch ein Platzverweis für Peter Wedler, der zuvor bereits Gelb gesehen hatte und dann im Mittelfeld ein weiteres grobes Foulspiel beging (90+4.). Aufreger folgten daraufhin aber keine mehr – es blieb beim torlosen 0:0.